Microsoft: Vista UAC ist zum Ärgern da

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Die bei vielen verhasste User Account Control soll letztendlich Änderungen bei den Programmen bewirken.

Auf dem Rücken der Anwender trägt Windows-Fabrikant Microsoft ein altbekanntes Sicherheits-Problem aus. Anlässlich der RSA 2008 Konferenz in San Francisco (7.-11. April) erklärte David Cross, Mitarbeiter des bekannten Redmonder Unternehmens: “Wir haben UAC eingefügt, um den Benutzer zu belästigen. Ehrlich.”

Was allerdings dahinter steckt: Auf lange Sicht sollen Anwendungs-Entwickler so gezwungen werden, Programme unter Vista auch ohne Administrator-Rechte lauffähig zu machen. Das ist bestimmt keine schlechte Idee, könnte man durch einen reibungslosen Dauerbetrieb ohne Admin-Rechte ein bedeutendes Sicherheits-Risiko ausschliessen. Allerdings glaubt sich der bescheidene Verfasser dieser Zeilen undeutlich zu erinnern, dass andere, weniger verbreitete Betriebssysteme, etwa mit Agrarerzeugnis- oder Polartier-Logo, das selbe Problem auf eleganterem Weg lösen konnten. Aber die erfahrenen Software-Ingenieure vom Microsoft, da sind sich überraschend viele User völlig sicher, wissen bestimmt ganz genau, was sie tun. [fe]

Ars Technica