Infineon: Keine Sorgen wegen des NXP/STMicro-Mergers

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Der Münchner Halbleiterhersteller sieht den Zusammenschluss der Mobilfunk-Aktivitäten seiner beiden Wettbewerber NXP und STMicro anscheinend gelassen.

“Der Merger besorgt uns in keinster Weise”, behauptete Infineon-Sprecher Günter Gaugler gegenüber dem Wirtschaftsdienst Dow Jones. Dabei steht der Infineon Technologies AG nach dem Merger ein neuer Gigant mit um die 9.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von etwa 3 Milliarden Dollar (rund 2 Mrd. Euro) gegenüber. Damit ist das NXP/STM-Duo die Nummer 2 im Weltmarkt für Mobilfunkchips hinter Branchenprimus Texas Instruments Inc.

“Infineon ist auch alleine stark genug, um erfolgreich in dem Geschäft bestehen zu können”, schiebt Gaugler nach. Ob Infineon selbst Übernahmegespräche führte oder noch anstrebt, verriet der Konzernsprecher nicht. Die Münchner weisen keine gesonderten Zahlen für die Mobilfunkchips aus. Sie gehören zum Segment Communications, welches im vorigen Jahr nur gut 1 Milliarde Euro erwirtschaftete. (rm)

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