Ex-HP-Chefin Fiorina: US-Vizepräsidentin, warum nicht?

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Manche Politiker wechseln in die Wirtschaft, um ihren Namen zu versilbern. Carly Fiorina macht jetzt in Politik und will offenbar hoch hinaus.

Von 1999 bis 2005 war sie CEO, ab 2000 auch Chairman bei Hewlett-Packard. Sie denke durchaus an eine politische Karriere, bekannte sie 2006 dem Wall Street Journal. Seit März 2008 gibt sie für die Republikaner den „Chair of Victory, 2008“. Sie sitzt damit bereits an einer Schaltstelle und ist unter anderem für das Einsammeln von Geldspenden zuständig, ohne die keine Präsidentschaftswahl zu gewinnen ist. Dass sie als Vizepräsidentin in einer möglichen Regierung des republikanischen Kandidaten John McCain gehandelt wird, fand bereits Eingang in ihre Wikipedia-Biografie.

Und sie macht kein Geheimnis mehr daraus, dass sie ein solches Angebot nicht ablehnen würde. Gestern antwortete sie auf die direkte Frage mit einem klaren Nicht-Dementi: „Das kommt letztlich auf John an.“

Im gleichen Interview mit HispanoBusiness.com (ja, es wird besonders auf die Hispano-Wähler ankommen) lobte sie McCain als einen vollen Durchblicker in Sachen Technologie und Internet: „Ich habe John McCain im Jahr 2000 zum ersten Mal getroffen. Ich habe mit ihm über einige Probleme gesprochen, was Technologie und Internet-Besteuerung angeht. Ich war sehr von ihm beeindruckt.“

(bk)

HispanoBusiness.com

Wikipedia: Charly Fiorina