Palm durch Finanzkrise stärker angeschlagen

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Dem Smartphone- und PDA-Hersteller geht es ohnehin schon nicht gut. Nun kommen auch noch Investment-Verluste hinzu.

Bislang war das Unternehmen von einem Quartalsverslust von knapp 32 Millionen Dollar (gute 20 Millionen Euro) ausgegangen. Doch nicht nur die Geschäfte liefen mau, auch verspekulierte sich Palm am Markt mit Wertpapieren. Dadurch steigerten sich die Verlust auf nunmehr 57 Millionen Dollar (36 Mio. Euro), teilte die Firma gestern Abend mit.

Verantwortlich für die persönliche Finanzmisere seien Abschreibungen auf bestimmte Finanzanlagen im Zuge der Kreditkrise. Auch leidet Palm schwer unter der Konkurrenz des kanadischen Blackberry-Herstellers RIM. Apples iPhone-Handy fördert auch nicht gerade die Geschäfte. Der Konzern senkt bereits drastisch seine Kosten und konzentriert sich aufs Kerngeschäft. Doch noch gibt es kein Anzeichen der Besserung. (rm)

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