Cyberkriminelle bevorzugen etablierte Webseiten

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Das Sicherheitsunternehmen Symantec warnt vor einem neuen Hacker-Trend. Immer mehr Web-Ganoven missbrauchen soziale Netzwerke fürs Phishing.

Etablierte, häufig besuchte Internetportale sowie Social Networking-Seiten rücken ins Visier der Cyberkriminellen. Zu diesem Schluss kommt der neueste Sicherheitsreport des Unternehmens Symantec. Die Angreifer machen sich dabei zunutze, dass die meisten User von Social Networks, wie MySpace oder Facebook, unbedarft mit ihren persönlichen Informationen umgehen und diese meist frei ins Internet stellen. Die Cyberkriminellen können diese Infos daraufhin nutzen, um noch ihre Phishing-Attacken anzupassen.

Laut Symantec ist die Anzahl der Server, auf denen Phishing-Seiten gehostet werden seit dem zweiten Halbjahr 2007 um 167 Prozent auf 87.963 gestiegen. Die gesammelten Daten verkaufen die Angreifer daraufhin auf Untergrundwebseiten: “Professionell, organisiert und hochflexibel sind die Attribute, die den Wandel der Cyberkriminalität zu einer globalen Untergrundwirtschaft am besten beschreiben”, meint Candid Wüest, von Symantec. (mr)

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