andLinux Beta 1 RC6
Linux als Windows-Programm

von Jörg Geiger 0

Linux unter Windows installieren

andLinux Beta 1 RC6

Die Installation stellt ein paar Fragen mehr als andere Standard-Tools unter Windows. Seien Sie deshalb vorsichtig und klicken Sie nicht einfach immer auf “Weiter”. Zuerst müssen Sie den Programmordner wählen, in den sich andLinux einnistet. Mindestens 1,5 GByte müssen auf der gewählten Partition noch frei sein. Danach müssen Sie fest auswählen, wie viel RAM das Linux-System maximal raffen darf – wir empfehlen 512 MByte.

Bei der Installation der Treiber meckert Windows über fehlende Zertifizierungen – im Test funktionierte aber alles einwandfrei. (Klick aufs Bild zeigt komplette Fehlermeldung)

Sound sollten Sie aktivieren und als Installationsmethode den automatischen NT-Dienst wählen. Sonst müssen Sie kompliziert auf die Kommandozeile ausweichen. Wichtig: Für den Zugriff auf NTFS zeigt sich im Test Samba als die beste Wahl, denn Ordner und Dateien dürfen dann Sonderzeichen im Namen tragen.

Im Systray liegt das KDE-Start-Icon, das die Programmleiste auf Wunsch öffnet.


Nach einem Neustart ist andLinux fertig installiert. Sie müssen genau hinsehen, denn egal welche Version Sie gewählt haben, es ist weder ein KDE- noch ein XFCE-Desktop zu sehen. Nur ein neues Icon im Systray blendet nach einem Mausklick das jeweilige Startmenü ein. Die KDE-Version ist ganz gut ausgestattet, Konqueror, Kmail, sowie Office Programme und kleine Tools sind dabei. Startet man jetzt etwa dem Browser Konqueror, dann dauert es nur einen kurzem Moment bis das Programmfenster erscheint – die Integration von Linux in Windows ist nahtlos.


Nahtlose Integration: Der Linux-Browser Konqueror läuft direkt unter Windows (Klick aufs Bild zeigt den gesamten Desktop).


Die Netzwerkverbindung von Windows nutzt Linux im Test clever mit, sodass man hier nichts konfigurieren muss. Per Kontextmenü richtet andLinux automatisch Verknüpfungen im Windows Explorer ein – so können Sie schnell Dateien unter Linux ansehen oder bearbeiten. Wem die bereits vorinstallierten Tools nicht ausreichen, der kann über den mitgelieferten Paketmanager Synaptic bequem Programme nachinstallieren.


Über die KDE-Paketverwaltung können Zusatzprogramme nachinstalliert werden.

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