Pflichtfach Internet-Sicherheit

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Bekanntlich lernt man ja nicht für die Schule, sondern fürs Leben, und da sich das mehr und mehr in virtuellen Gefilden abspielt, hat der US-Staat Virginia beschlossen, Kurse in Internet-Sicherheit zur Pflichtveranstaltung für Schüler zu machen.

Vor allem die hemmungslose Datenpreisgabe in Social Networks hat in den USA dazu geführt, dass eine Reihe von Bundesstaaten den Besuchern ihrer Bildungseinrichtungen die Aufklärung darüber, was sie da eigentlich wirklich treiben, ins Curriculum geschrieben hat.

Der Staat Virginia geht sogar soweit, dass alle Schüler an Pflichtveranstaltungen teilnehmen müssen, in denen sie zum Beispiel erfahren, dass die 15-jährige Blondine , die an neuen Kontakten interessiert ist, gerne auch mal in Wahrheit ein dreckiger alter Mann ist.

Derartige Lektionen sollen nicht in einem besonderen Fach vermittelt werden, sondern als Bestandteil des regulären Unterrichts. Ob das allerdings besser ankommt als der normale Schulbetrieb, ist bei Experten nicht unumstritten: Beobachter der didaktischen Maßnahmen wussten jedenfalls von einer bemerkenswerten Zahl dösender Zuhörer zu berichten. [gk]

Siliconvalley.com