Joost: Online-Version soll schwaches Geschäft ankurbeln

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Gerüchte ranken sich derzeit um den Video-Service: Zunächst hieß es Joost würde sich nur noch auf den europäischen Markt konzentrieren – eine Zeitungsente: Eine webbasierende Version ist da schon wahrscheinlicher.

Joost hat derzeit mit einer zu geringen Marktakzeptanz zu kämpfen: Der Internet-Video-Dienst ist nicht so beliebt, wie sich seine Entwickler zunächst erhofft haben. Zeitungsberichten zufolge plante die Unternehmensführung deshalb den weltweiten Betrieb einzustellen und sich nur noch auf die USA zu konzentrieren. Die Webseite Gigaom möchte jedoch von Mike Volpi, dem Joost-CEO, erfahren haben, dass das nicht der Fall ist.

Volpi gab bekannt, dass Joost eine reine webbasierende Version plant, um mit dem Mitbewerber Hulu konkurrieren zu können. Joost selbst wurde vor seiner Einführung als das Fernsehen von Morgen gefeiert. Es handelt sich dabei um ein Video-Portal, das die P2P-Technologie nutzt. Joost scheiterte jedoch bislang daran attraktive Inhalte zu bieten, da die Unterredungen mit den Fernsehunternehmen bis dato wenig produktiv waren. Hulu hingegen wird direkt von einigen großen Mediengesellschaften betrieben, die auf der Webseite kostenlos ihre Fernsehserien und Filme anbieten. (mr)

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