Nokia zeigt Billig-Handys in Afrika

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Statt “nur” das Telefonieren zu gestatten, baut Nokia nun für Billigpreise auch Digicams und andere Techniken in seine Einstiegstelefone.

Auf einer Konferenz in Johannesburg, Südafrika, präsentierte der finnische Hady-Gigant Nokia vier neue Telefone – zu günstigen Preisen und dennoch mit allerlei Funktionen.

Am günstigsten ist das “Nokia 1680 classic“: Für nur 50 Euro netto ohne Vertrag bekommt der afrikanische Käufer trotzdem noch eine integrierte VGA-Kamera, die auch Videos aufnehmen kann. Eine Funktion zur Nutzung des Telefons durch mehrere Anwender soll zudem erlauben, dass jedes Familienmitglied auf dem selben Gerät ein eigenes Adressbuch nutzen kann und einen eigenen E-Mail-Zugang hat. Dieses Gerät soll in Afrika ab dem zweiten Quartal 2008 zu haben sein.

Ebenfalls preiswert soll das Nokia 5000 mit 1,3-Megapixel-Kamera, QVGA-Display (als Sucher für die Kamera) und UKW-Radio sein: Für 90 Euro ist mehr als Telefonieren geboten. Auch die Nutzung mobiler E-Mail-Dienste sei möglich, so der Hersteller. Bluetooth und GPRS sind ebenfalls enthalten. Auch das Nokia 5500 soll im zweiten Quartal ausgeliefert werden.

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Daneben zeigte Nokia mit dem 2680 slide und dem 7070 Prism weitere Geräte, die mit guten technischen Daten und günstigem Preis bestechen. Beide sind im dritten Quartal erhältlich.

In “ausgewählen Ländern” in Afrika und Lateinamerika kostet das 2680 ohne Vertrag und Mehrwertsteuer 75 Euro in, das 7070 Prism 50 Euro. Die deutschen Varianten sind definitiv teurer als die Entwicklungländer-Editionen: das 7070 Prism kostet je nach Ausstattung etwa 250 oder 480 Euro (inklusive Mehrwertsteuer). Während die “Afrikaner”-Versionen mit GPRS arbeiten, können die deutschen Varianten schon mit UMTS umgehen, eine Designer-Version komm zudem mit einer 2-Megapixel-Kamera. (mk)

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