Internet-Verleumdung wird teuer

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Satte 100.000 britische Pfund hat der Manager eines Immobilienunternehmens dafür erhalten, dass er auf einer Website verleumdet wurde.

Der Urheber der Kampagne, die zwei Jahre dauerte, hatte sich das Ganze vermeintlich clever ausgedacht: Über seine Firma, die Häuser an das im sozialen Wohnungsbau tätige Unternehmen des Klägers verkaufte, hatte er eine Site namens “Dad’s Place” eingerichtet, in deren Foren und Newslettern alsbald munter bösartige Gerüchte verbreitet wurden.

Mit denen der Betreiber der Site natürlich nichts zu tun hatte, wie er beteuerte, während er sich allerdings gleichzeitig nach Kräften mühte, bekannt zu machen, was die anonymen Autoren so alles über das Opfer der Kampagne verlauten ließen.

Dieser Zusammenhang ließ auch das Gericht zu dem Schluss kommen, dass es da eine gewisse Verantwortlichkeit gab, was dann auch prompt mit einer Rekord-Geldstrafe geahndet wurde. [gk]

Sydney Morning Herald / Reuters