Intel überlegt Rückzug von den Philippinen

Allgemein

Löhne sind nicht mehr der wichtigste Kostenfaktor. Jetzt geht es um den Preis für elektrische Energie.

Chipgigant Intel beschäftigt derzeit im Billiglohninselstaat der Philippinen über 3000 Angestellte. Selbst nach Investitionen von über 1,5 Milliarden US-Dollar ist nicht sicher, ob der Konzern die philippinische Produktion nicht in andere Länder umsiedeln möchte. Der Grund für diese Überlegungen sind die nach Intel-Ansicht viel zu hohen Stromkosten. Die Entscheidung dürfte in den nächsten sechs bis neun Monaten fallen, womöglich zugunsten von Vietnam, wo Intel derzeit eine neue Niederlassung aufbaut. [fe]

Inquirer UK