Wikileaks enthüllt Scientology-Bibel „Operating Thetan“

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Wikileaks enthüllt nicht nur steuerflüchtige Bankgeheimnisse, sondern auch streng geheime Kultfantasien. Das 612-Seiten-Handbuch für den frommen Scientologen ist laut Wikileaks die erste vollständige Enthüllung.

Wer sich wie der bekennende Scientology-Sympathisant Stoppah für diese abgedrehte galaktische Fantasy interessiert und sich an ihr erbauen möchte, kommt jetzt einfacher an diese Quellen der angestrebten Weisheit. 612 Seiten enthalten die Anweisungen für die acht verschiedenen „Operating Thetan“-Ebenen einschließlich „clear“ und OT8. Letzteren Status haben, wie wir aus der Southpark-Episode 912 wissen, bislang nur Stan und der Sektengründer L. Ron Hubbard selbst erreicht.

Die Unterlagen seien schon zuvor online verfügbar gewesen, so Wikileaks, jedoch nur per BitTorrent. Ihre Echtheit könne durch hochrangige frühere Scientology-Vetreter (Tory Christman, Jesse Prince, Arnie Lerma) bestätigt werden. Bei Wikileaks wurden auch unlängst die Geheimdienstpraktiken der Sekte dokumentiert.

Hubbard mahnt in seinen enthüllten Schriften, die „Kirche“ dürfe diese auf keinen Fall der Öffentlichkeit preisgeben. Denn das würde zur „völligen Zerstörung all unserer Arbeit führen“.

Da könnte er ausnahmsweise mal Recht haben. Weil sich jeder nur noch auf dem Boden wälzt vor Lachen über die Geschichte vom galaktischen Herrscher Xenu, der „vor 75 Millionen und 4 Quadrillionen Jahren“ Außerirdische in irdischen Vulkanen mit Wasserstoffbomben beseitigt hätte. Und deren Seelen angeblich seither die geplagten Erdlinge belästigen, die sich davon nur durch astronomische Ablasszahlungen an Scientology befreien können …

(bk)

Wikinews Reports