Inder meinen es ernst mit Motorola

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Nach Motorolas Zweiteilung ist ein Verkauf der Handysparte zu erwarten. Der indische Mischkonzern Videocon steht vor der Tür.

Um Kosten zu sparen und vermutlich auch die Verkaufsaussichten zu verbessern, verkündete Motorola heute die Schließung der Produktionsstätten in Singapur. Insgesamt sollen weltweit 500 Millionen $ eingespart werden.

Wie Videocon-Chairman Venugopal Dhoot erklärte, wartet er noch immer auf eine Antwort von Motorola. Die Motorola-Manager reden derzeit noch von einem Gerücht, wenn sie auf die indischen Kaufabsichten angesprochen werden. Der Druck, dem sie sich durch den höchst unruhigen Investor Carl Icahn ausgesetzt sehen, könnte sie allerdings schnell überzeugen, das Angebot aus dem Subkontinent ernster zu nehmen.

In einem Interview mit dem Magazin Emirates Business bekräftigte Dhoot, seine Firma könne die geschätzten 3,8 Milliarden für die Motorola-Aufnahme ohne weiteres aufbringen: „Ich denke, es ist zu machen, auch wenn die Kreditmärkte schwach sind. Wir sind eine 400-Milliarden-$-Gruppe und haben einen guten Marktanteil.“

(von Tony Dennis/bk)

The Inquirer UK

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