Google dich selbst

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Die meisten wissen inzwischen, dass sie digitale Spuren hinterlassen. Und wollen unbedingt wissen, was andere über sie wissen.

Die noch unter 50 sind, neigen offenbar mehr zur Google-Suche nach sich selbst als andere. Mit steigendem Ausbildungsgrad und höherem Einkommen erhöht sich ebenfalls der Drang, den eigenen Namen ins Suchfeld zu schreiben. Das und noch viel mehr fand eine Untersuchung des Pew Internet & American Life Project heraus.

Fast die Hälfte (47 Prozent) der befragten Internet-Nutzer gaben zu, es schon einmal getan zu haben. Nicht alle aber machen es ständig. Nur drei Prozent der Selbstsuchenden geben an, regelmäßig nach ihrem Namen zu suchen. 22 Prozent von ihnen wollen es gelegentlich wissen. Männer wie Frauen sind gleich neugierig auf sich selbst.

Die Untersuchung ergab, dass die meisten Internet-Benutzer nicht genau wissen, was online über sie zu erfahren ist. Ein knappes Drittel geht davon aus, dass E-Mail-Adressen, Anschrift, Telefonnummer oder ihr Arbeitgeber zu finden sind. Ein knappes Drittel hat keine Ahnung, ob diese Daten online stehen. Jeder Vierte nimmt an, dass ein Foto, ihre Gruppenzugehörigkeit oder von ihnen Geschriebenes zu finden sind.

Zugleich vom Pew Internet Project befragte Datenschützer und professionelle Rechercheure erklärten dazu, dieses Datenmaterial sei sehr wohl über die meisten online – entweder im offenen Web oder in Datenbanken, die nicht jedem zugänglich sind.

(bk)

Pew Research Center Publications