Steter Tropfen höhlt den Stein

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Und so hat Microsoft es schließlich geschafft, Open XML zum ISO-Standard zu machen.

24 der 32 Länder in der Kerngruppe, die die Entscheidung zu fällen hatte, konnten sich für das Format aus Redmond erwärmen, und so wurde die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit sogar deutlich übertroffen.

Fürsprecher hatte Microsoft offenbar nicht nur in den USA, sondern auch in Großbritannien, Japan, Deutschland und der Schweiz, während zu den Oppositionellen höchst suspekte Staaten wie China, Kuba, Iran und Venezuela zählten, die sich ihrerseits von IBM und Sun Schlechtes über Open XML einflüstern ließen.

Richtig glücklich waren aber offenbar auch einige Länder nicht, die sich enthalten hatten: Ein Vertreter der Niederlande verglich Microsoft mit jemandem, der sich im Supermarkt mit sechs vollen Einkaufswagen in die Express-Schlange drängelt. [gk]

The New York Times