Microsofts Office-Format Office Open XML wird ISO-Standard

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Dieses Mal hat es Microsoft geschafft: das OOXML-Format des Software-Konzerns wurde als ISO-Standard verabschiedet.

Im September war das Format noch bei der Abstimmung durchgefallen, nun wurde es als Standard angenommen. Microsoft zufolge stimmten 86 Prozent der Ländervertreter für OOXML sowie 75 Prozent der so genannten P-Mitglieder.

»Von dieser Entscheidung profitieren Technologieanwender und Regierungen, denn sie können das Dokumenten-Format wählen, das am besten ihren Ansprüchen genügt«, freute sich Microsofts Deutschland-Chef Achim Berg. »Durch die konstruktiven Kommentare und Anmerkungen von Experten aus der ganzen Welt konnte der Office Open XML Standard im Verlauf des ISO-Verfahrens weiter optimiert und so noch besser an die Anforderungen unserer Kunden und von Softwareentwicklern angepasst werden.«

Zuvor hatte es eine lange Auseinandersetzung um die Anerkennung von OOXML als ISO-Standard gegeben, da die Verfechter des Konkurrenzformates OpenDocument Format (ODF) sich dagegen wehrten. ODF war bereits zuvor in den Rang eines ISO-Standards erhoben worden – ein weiterer würde nicht benötigt, argumentierte man. (dd)

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