Wieder ein Meilenstein für Linux auf dem Handy

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Die LiMo-Foundation präsentiert ihre linuxbasierte Handy-Plattform erstmals der Öffentlichkeit.

Die neue Plattform soll mit Endgeräten der verschiedenen Hersteller kompatibel sein und den geräteübergreifenden Austausch von Software ermöglichen. Das erste Release des LiMo-Linux verfehlt allerdings dieses Ziel. Erst mit dem zweiten Release Anfang 2009 werde diese Einheit erreicht. Außerdem sollen bis dahin die Multimedia-Fähigkeiten des Betriebssystems verbessert werden.

Wie schon bei der Konkurrenz offeriert auch die Foundation leider nur den Kernel – Oberfläche und Anwendungen sollen die Mitglieder der Non-Profit-Organisation (wie Motorola, NEC, NTT, Samsung, TI) selber hinzufügen. So muss nun für jedes Endgerät eine Anpassung erfolgen, was dann wieder das Programmieren von Drittanwendungen unnötig erschwert. Dafür dürfen die Mitglieder die LiMo-Plattform immerhin kostenlos in den Handys nutzen. Wann diese genau erscheinen können, ist noch ungewiss. (rm)

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