Telekom-Fusion im Reich der Mitte

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Chinas führendem Provider liefen in 2007 einige Festnetzkunden weg. Das soll nun durch kräftigen Zukauf kompensiert werden.

Die China Telecom Corp hat ihre Umsätze kaum steigern können, da man in zwölf Monaten 1,02 Millionen Festnetzteilnehmer verlor. Der verbliebene Kundenstamm beträgt aber immer noch stolze 218 Millionen Anschlüsse. Zudem konnte man allein im Februar 710.000 Breitband-Kunden hinzugewinnen, was die Zahl der Abnehmer auf nunmehr fast 37 Millionen trieb.

Um weiter wachsen zu können, hofft das Unternehmen nicht nur auf eine Branchenkonsolidierung, sondern auch auf mehr Wettbewerb im Mobilfunk- und Breitbandmarkt. Die chinesische Regierung strebe insbesondere im Mobilfunkmarkt eine Reform zugunsten der Festnetzanbieter an. Darüber hinaus werde China Telecom die Unit Beijing Telecom für umgerechnet rund 512 Millionen Euro vollständig übernehmen und in den Konzern integrieren. Die Transaktion soll noch vor den Olympischen Spielen im Sommer abgewickelt werden, um von der zunehmenden Nachfrage nach Telefonservices zu profitieren. (rm)

Bild: Beijing Telecom

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