Google sucht für Geheimdienste

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Weil die Wissensdatenbanken der US-Geheimdienste nur von vergleichsweise wenigen Nutzern verwendet werden, musste Google seine Ranking-Techniken verändern.

Der Suchmaschinengigant stellt für die US-Geheimdienste Server und Suchfunktionen bereit, berichtet der San Francisco Chronicle. Dazu habe man hinter einer Firewall die Informations-Wikis (“Intellipedia”), die die Geheimdienste schon 2006 einrichteten, und Googles Suchfunktionen vereint – die Server lägen im Rechenzentrum des Suchkrösus, berichtet der SF Chronicle.

Statt auf die Links auf eine Webseite zurückzugreifen, um das Ranking festzulegen, habe man hier Taggings und Kommentare von Nutzern für das Geheimdienst-interne Ranking verwendet.

Die Suchmaschinenfirma hat dem Bericht zufolge auch einen Vertrag mit dem Schnüffeldienst NSA über Suchfunktionen abgeschlossen. Andere Staatsbehörden würden die Firma mit dem Motto “Google ist gut” auch nutzen – ob der Wahlspruch so noch gelten darf? (mk)

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