Island wirbt um Rechenzentren

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Bei den steigenden Strompreisen wird es immer teurer, Serverfarmen auf Betriebstemperatur zu kühlen. Island als bekannt kalte Insel bietet sich da als alternativer Standort an.

Der Stromverbrauch eines Rechenzentrums für Computer und Kühlung geht durch die wachsenden Kapazitäten rasant nach oben – und die Kosten dafür auch. Pro Euro für die Hardware werden heute 50 Cents für die Energie ausgegeben, berichtet die Business Week. Um hier einen Schnitt in der Kostenspirale zu machen, biete sich gerade Island als alternativer Standort an: Günstige Stromquellen und ein Klima, bei dem schon offene Fenster für kühle Geräte sorgen.

Das versuchen isländische Dienstleister gerade den großen Serverfarm-Betreibern Google und Microsoft klar und schmackhaft zu machen. Laut Business Week sogar mit Aussichten auf Erfolg. Nur sollte dann das Seekabel nach Island besser gesichert werden, wurde es doch jüngst häufiger mal durchtrennt. Das wäre dem neuen Geschäftsmodell eher abträglich. (rm)

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