Atom-Gipfel in Shanghai

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Die ersten Schreiber sind bereits in Shanghai eingetroffen, um vom IDF zu berichten, auf dem viel von Intels neuem Atom-Chip die Rede sein soll. Unter ihnen Inquirer-Gründer Mike Magee – der seinen eigenen Blog aus China nicht mehr erreichen kann.

Shanghai findet Mike fast beeindruckender als Peking, zumal ein 250 Jahre Stadtbezirk erhalten wurde, statt ihn einer Magnetschwebebahn oder einem Mega-Wolkenkratzer zu opfern. Aber sein Blog ist weg:

„Was ist mit meinem Blog passiert? Ist er hinter der Großen Firewall von China verschwunden? Madmikemagee.wordpress.com ist von diesem Computer aus nicht erreichbar. Nicht dass etwas besonders Umstürzlerisches drin wäre, aber ziemlich viele Blogs scheinen hier im alten Shanghai nicht zurückgrüßen zu wollen. Vielleicht ist es ja nur dieser Rechner.“

Was zur Folge hatte, dass er die ersten Impressionen aus Shanghai nicht in seinem eigenen Blog posten konnte. Ein besonderes Lob hat er dennoch für die Einreise-Abfertigung am Flughafen Shanghai übrig. Die Empfangsdamen beeindruckten ihn sichtlich und haben ein kleines elektronisches Gadget auf dem Tisch vor sich, das um ihre Bewertung bittet – ob sie denn schlecht, gut oder ganz ausgezeichnet waren.

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Shanghai mit Starbucks

Beim Essen mit Rupert Goodwin von ZDNet entpuppten sich „Nüsse von Eichhörnchen“ als Fischgericht, bei dem der abgetrennte Fischkopf vorwurfsvoll zu blicken schien, während sie ihr Tsingtao-Bier tranken, das mit den Insignien der Olympiade verziert war. In der Altstadt von Shanghai bieten zwei Läden bereits alle Sorten Souvenirs zu den Olympischen Spielen in Peking feil.

In den nächsten Tagen wird es auf dem Intel Developer Forum vor allem um die Atom-Prozessoren und die mit ihrer Kraft angetriebenen mobilen Internet-Geräte gehen, wie mit einem Blick auf die Termine zu erspähen war. Mike Magee erhofft sich insbesondere mehr Informationen über diesen Mann aus Larrabee

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Shanghai mit unbekanntem hellblauem Objekt

(bk)

The Inquirer UK