Schmähungen à la Twitter

Allgemein

Hat es ein Web-2.0-Gründer nötig, einzelne Kritiker persönlich zu beschimpfen? Offenbar.

Statt E-Mail zu nutzen oder sich in ein öffentliches Social Network einzutragen, können Freunde, Familie und Kollegen sich auch in ihrer halbprivaten Twitter-Ecke austauschen und den Kontakt halten. Nicht unbedingt das aufregendste Produkt der heutigen Web-Welt, befand jüngst eine Amerikanerin. Die kritische Bemerkung schnappte  Twitter-Gründer Evan Williams in einem Restaurant auf – und nutzte sie prompt in seiner jüngsten Produktwerbung. Nicht etwa, um auf den Kritikpunkt (=> langweilige Site) konstruktiv einzugehen, sondern schlicht, um die Dame als Bitch (!) zu beschimpfen. Wenigstens besaß Williams noch so viel Anstand, sie nicht namentlich zu outen. Falls er sich den Namen überhaupt hat merken können. Dickhead. (rm)

Entgleiste Twitter-Werbung

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