Sicherheit für zwei Minuten

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Länger hielt das MacBook Air bei einem Hacker-Contest den Attacken nicht stand.

Gegen einander angetreten waren bei der CanSecWest-Konferenz PWN 2 OWN ein Sony Vaio, ein Fujitsu U810 und besagtes MacBook, die es zusätzlich zu einem Preisgeld von 10.000 Dollar zu gewinnen gab.

Die Aufgabe, die dafür zu lösen war, bestand darin, den Rechner zu hacken und den Inhalt einer Datei  zu lesen. Am ersten Tag waren nur Netzwerk-Attacken zugelassen, die alle Computer überstanden; am zweiten durften die Hacker auch versuchen, die Maschinen via geöffneter E-Mail oder Besuch bestimmter Websites zu übernehmen.

Da brauchte Charlie Miller, der schon zu den ersten iPhone-Hackern gehörte, dann nur noch zwei Minuten, bis ihm das MacBook Air gehorchte: Er ließ den Rechner zu seiner Site steuern, auf der er seinen Exploit-Code parat hatte, und schon war’s um die Design-Schönheit geschehen.

Da zu den Regeln des Wettbewerbs gehörte, dass die Teilnehmer sich nur der auf den Rechnern vorinstallierten Software bedienen durften, wird angenommen, dass Miller Safari als Hintertür benutzt hat. Selbst verraten darf er das nicht – zu den Teilnahmebedingungen gehörte ebenfalls, dass über das Procedere Stillschweigen bewahrt werden muss, bis der Hersteller informiert ist. [gk]

security.itworld.com