Pornosperre: Webseite des Indonesischen Informationsministeriums verunstaltet

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Eine Pornographie-Sperre in dem muslimischen Land sorgte bei einigen Hackern auf Aufregung: Die Computer-Experten reagierten damit, dass sie die Webseite des Informationsministeriums entstellen.

Das Verunstalten der Webseite des indonesischen Informationsministeriums sollte den Unmut der Bürger über die bevorstehende Porno-Sperre ausdrücken, behaupten Experten laut einem Bericht von Yahoo-News. Das muslimisch dominierte Land führt derzeit Debatten um ein komplettes Pornographieverbot im Internet.

Hacker hinterließen Dienstagnacht auf der Webseite des Informationsministeriums eine Nachricht mit dem Wortlaut: “Beweist uns, dass das Gesetz nicht gemacht wurde um die Dummheit der Regierung zu überspielen”. Die Regierung begründete ihr Vorgehen damit, die Öffentlichkeit vor den negativen Einflüssen des Internets beschützen zu wollen. Die Änderungen an der Webseite wurden bereits nach Kurzer Zeit wieder rückgängig gemacht. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. (mr)

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