Südkorea: Polizei will GPS-Handys verpflichtend machen

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Die südkoreanische Polizei möchte einen kontroversen Plan realisieren: Alle verkauften Handys sollen mit GPS ausgerüstet werden.

Die satellitengestützte Navigationstechnologie soll in allen Handys verbaut werden, damit die Polizei im Ernstfall Verbrecher schneller orten kann, begründet Song Kang-ho Chef des Ermittlungsbüros der südkoreanischen Nationalpolizei. Hauptaugenmerk ist für die Polizei dabei die zunehmenden Verbrechen gegen Frau und Kinder zu verhindern. Immer mehr Frauen und Kinder werden in letzter Zeit gekidnappt oder verschwinden spurlos, so die Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Regelung würde dazu führen, dass die Nutzer weniger Privatsphäre haben und die Kosten für Mobiltelefone leicht ansteigen, warnt die Polizei. Zudem funktionieren GPS-Geräte nicht innerhalb von geschlossenen Räumen. (mr)

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