Rechtsstreit um virtuelle Genitalien beigelegt

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Neuigkeiten aus Second Life: Ein 19 Jähriger User wurde von einem Gericht freigesprochen, nachdem er virtuelle Genitalien und Sexual-Animationen fälschte.

Ein Rechtsstreit um virtuelles Sexspielzeug in der Online-Plattform Second Life sorgte für Aufsehen. Das Unternehmen Eros, welches auf die Herstellung von virtuellen Genitalien und präzisen Sexual-Animationen spezialisiert ist, verklagte den 19 Jährigen Robert Leatherwood, weil er angeblich die Produkte des Herstellers raubkopiert haben soll. Besonderen Wert legte Eros dabei auf seine “SexGen” Avatar-Simulations-Animationen, die Leatherwood angeblich gestohlen haben soll, schreibt der SMH.

Der Streit wurde beigelegt, nachdem der 19 Jährige im Haus seiner Großmutter mit den Vorwürfen konfrontiert wurde. Er gab die Tat zu, begründete jedoch, dass er die Eros-Produkte lediglich im privaten Rahmen für wenig Geld weiterveräußert hatte und, dass der Rechtsstreit vollkommen lächerlich sei. Bereits seit einem Jahr verkaufe er keine Eros-Produkte mehr und nutze kaum noch Second Life. Der vorsitzende Richter stimmte der außergerichtlichen Einigung der beiden Parteien zu, womit Leatherwood nun von den Anschuldigungen befreit ist. (mr)

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