Photoshop Express online und für lau

Allgemein

Die Online-Ausgabe der Bildbearbeitung ist in einer öffentlichen Betaversion zugänglich. Und was bringt das?

Ist die mit Flash und dem Framwork Flex geschaffene Anwendung ein ernsthaftes Stück Software oder eine kleine Tool-Sammlung? Wer von Berufs wegen Bilder nachbearbeitet, wird sich kaum angesprochen fühlen, schon aufgrund der reduzierten Geschwindigkeit und der kaum vorstellbaren RAW-Bearbeitung. Adobe denkt offenbar mehr an die Millionen von Schnappschuss-Knipsern, die ihre Bilder verwalten und ein wenig nachbessern wollen, bevor sie Freunde und Familienangehörige damit behelligen. Nützlich dürfte es auch manchen Bloggern erscheinen, ein Bild vor dem Posten noch ein wenig zu schönen, ohne zuvor eine eigene Anwendung zu installieren. Und es soll auch Benutzer geben, denen selbst eine vereinfachte Anwendung wie Photoshop Elements nicht nur zu kostspielig, sondern mit zu viel Lernaufwand verbunden ist.

Einen wesentlichen Anreiz bietet die kostenlos zu nutzende Bildergalerie, die eine Bilderflut bis zu zwei GB einlässt. Photoshop Express erlaubt auch die direkte Bearbeitung von Bildern bei Facebook, Photobucket , Picasa, und Flickr soll auch noch drankommen.

Angekündigt wurde Adobe Photoshop Express bereits 2007. Es basiert auf AIR 1.0 (Adobe Integrated Runtime), das plattformunabhängig HTML, Ajax, Flash und Flex kombiniert, um Rich Internet Applications (RIAs) auf den Desktop zu bringen.

(bk)

Adobe Photoshop Express