Oracle enttäuscht trotz Gewinnanstieg um 30 Prozent

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Der Software-Hersteller konnte seinen Gewinn im zurückliegenden Quartal zwar ordentlich steigern, wurde aber an der Börse abgestraft, weil die Analysten speziell vom Lizenzgeschäft mehr erwartet hatten.

Oracle hat die Geschäftszahlen für das Ende Februar abgeschlossene Finanzquartal vorgelegt (PDF). Man erzielte einen Umsatz von 5,349 Milliarden Dollar und damit 21 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Während allerdings das Geschäft mit Lizenzupdates, Support und Services ordentlich zulegen konnte, blieb der Umsatzanstieg mit neuen Software-Lizenzen mit 16 Prozent hinter den Erwartungen der Analysten zurück. An der Börse wurde der Software-Riese infolgedessen abgestraft, der Aktienkurs gab im nachbörslichen Handel um acht Prozent nach. Und das obwohl Oracle den Nettogewinn um 30 Prozent auf 1,340 Milliarden Dollar erhöhen konnte und der Gewinn pro Aktie von 20 auf 26 Cent kletterte. (dd)

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