Yahoo im Zwielicht

Allgemein

Dem Internet-Unternehmen wird vorgeworfen, Bilder von 19 Demonstranten veröffentlicht zu haben, die von den chinesischen Behörden im Zusammenhang mit den Unruhen in Tibet gesucht werden.

Zwar hat Yahoo, nach den Erfahrungen mit der Weitergabe von Informationen über chinesische Dissidenten und anschließender öffentlicher Abstrafung im US-Kongress in dieser Hinsicht bereits gebranntes Kind, diesen Vorwurf zunächst einmal vehement abgestritten.

Zugleich hat das Unternehmen aber sicherheitshalber auch erklärt, man wolle diese Vorwürfe mit der Alibaba-Gruppe erörtern, die Yahoo China kontrolliert, was darauf hindeutet, dass man sich doch nicht 100%-ig sicher ist, was da wirklich passiert ist. [gk]

Yahoo / AFP