Indien will nicht wie Microsoft

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Der größte Widerstand gegen die Einführung von Open XML kommt von dem asiatischen Subkontinent – und es sieht auch nicht so aus, als würden die Inder einknicken.

Nachdem es zunächst den Anschein hatte, als sei es bei der letzten Sitzung der ISO (International Standrads Organization) gar nicht mal so schlecht gelaufen für die Microsoft-Initiative, entpuppt Indien sich jetzt als hartnäckiger Nein-Sager.

Ende nächster Woche läuft die Frist ab, innerhalb derer die ISO-Mitglieder ihre Position zu Open XML noch einmal überdenken können; beim letzten Anlauf hatte der Standard nicht die notwendige Mehrheit erhalten.

Wie das Rennen allerdings letztlich ausgehen wird, ist damit noch nicht entschieden. Offenbar mobilisieren sowohl die von Microsoft angeführte Open XML-Lobby als auch die Verfechter von OpenDocument (ODF) in den letzten Tagen des Rennens noch einmal sämtliche Truppen: Während Microsoft darauf hinweist, dass man von vielen Kunden wie der U.S. Library of Congress unterstützt werde, wird von IBM dagegen gehalten, dass Open XML nicht wirklich offen, dafür aber zu komplex und fehlerhaft sei. [gk]

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