Wikileaks petzt schon wieder

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Und auch diesmal ist eine Bank dran, die Dreck am Stecken hat.

Genüßlich dokumentiert Wikileaks, wie das Finanzunternehmen JP Morgan den Wohlhabenderen unter seinen Kunden haarklein erläutert, wie man Lücken in den gesetzlichen Bestimmungen ausnutzt, die eigentlich den Aktienhandel unter Nutzung von Insider-Wissen eindämmen sollen.

Streng genommen ist das natürlich nicht einmal illegal, denn wenn der US-Gesetzgeber geschlampt hat, müsste der eigentlich nachbessern. Dummerweise kommt die Enthüllung allerdings zu einem Zeitpunkt, an dem der sonst so staatskritische Markt nach dem Eingreifen der öffentlichen Hand kräht, die man sonst eigentlich möglichst auf Distanz halten will. Und wenn der Staat dann auch noch mitbekommt, dass er gleichzeitig ganz schön hinters Licht geführt wird, dürft das zumindest der Stimmung nicht gerade zuträglich sein … [gk]

Slashdot