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Vista Service Pack 1 ist da
Unsichtbare Revolution
Das erste große Update für Microsofts jüngstes Betriebssystem ist da. Was hat sich verändert, wo bekommt man es her und was wird vorausgesetzt – mehr dazu in diesem Artikel.
Versprochen ist Versprochen
Vista Service Pack 1 ist da
Eines vorweg: Microsoft hat fast alle seine Versprechen für das Service Pack 1 (SP1) erfüllt. Gegenüber den früheren Versionen wurden sämtliche versprochenen Neuerungen in die Tat umgesetzt. Dazu gehören Dinge wie das Unterbinden des OEM-Bios-Hack, mit dem User die Registrierung ihrer illegalen Vista-Kopien vornehmen konnten, oder die veränderte Vorgehensweise gegen Raubkopierer. Wer seine Vista-Version nicht registriert, hat wird zukünftig nur noch mit Warnhinweisen bombardiert, statt mit einem Blackscreen konfrontiert zu werden. Besonders auf ihre Kosten kommen dabei Notebook-Nutzer, die sich über längere Betriebszeiten freuen dürfen. Auch wechselt das Betriebssystem nun schneller in und aus dem Standby-Modus.
Um das Service Pack auf einem Rechner installieren zu können, setzt Microsoft, je nach System, zwei bis drei Updates voraus. Diese wurden bereits im Vorfeld veröffentlicht und brachten dem Softwaregiganten eine Menge Kritik ein, da die Updates auf manchen Systemen zu unerwartetem Reboot-Schleifen führen. Die ersten zwei Patches erneuern die Instandhaltungs-Software. Diese ist unter anderem für Installationen, Updates, Sprachpakete und optionale Windows-Features verantwortlich. Dadurch soll das Servicepack schneller installiert werden, da unnötige Neustarts vermieden werden. Der dritte Patch bereitet Vistas Laufwerksverschlüsselung Bitlocker auf das Update vor. Dieser Patch wird allerdings nur bei den Vista Versionen Ultimate und Enterprise vorausgesetzt.
Zugleich hat es Microsoft es erfolgreich geschafft die Größe des Servicepacks gegenüber früheren Versionen zu reduzieren. Wer das SP1 über Windows Update zieht, muss lediglich mit einem Paket von 65 MByte rechnen, da nur benötigte Komponenten geladen werden. Ungeduldige können SP1 allerdings auch als Standalone-Installer herunterzuladen. Dabei wächst jedoch die Größe der Setup-Datei deutlich. 450 MByte bringt der Standalone-Installer auf die Waage. Dabei unterstützt die Datei lediglich die fünf wichtigsten Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Japanisch. Wer eine andere Sprache verwendet muss die Installation-Datei für 36 Sprachen verwenden. Die belegt rund 100 MByte mehr Speicherplatz – also 550 MByte. Nutzer der 64-Bit-Version müssen mit rund 700 MByte rechnen. Falls noch nicht verfügbar, sollten sich Vista-Nutzer mit einer geringen Bandbreite also lieber gedulden, bis das SP1 über Windows Update zu haben ist.






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