Singendes Callgirl verdient 204.000 $ mit Online-Musik

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Ashley Alexandra Dupré wurde als „Kristen“ bekannt. Die Affäre mit ihr kostete den aufstrebenden New Yorker Gouverneur Eliot Spitzer Job und Karriere – sie darf auf Millionenumsätze durch Singsang und nackte Videos hoffen.

Mühsam hatte sie zuvor versucht, mit einer eigenen MySpace-Seite für ihre Gesangskünste zu begeistern. Erst nach dem Mini-Skandal, der in der US-Saubermann-Politik wie ein Tsunami wirkte, wurde sie immer öfter gehört – und die New York Post rechnete bereits Gewinne von 204.000 $ hoch, die das Callgirl mit ihren Download-Anteilen ersungen habe. Die Musik säuselt beim Online-Musikladen Amie Street, in dem Amazon-Gründer Jeff Bezos investiert ist. Und auch wenn die Zahlen vielleicht nicht ganz stimmen, das große Geld ist erst noch im Anrollen.

Softcore-Mogul Joe Francis wollte bereit eine Million Dollar für digitale Callgirl-Videos und die Online-Distribution raustun. Bis er entdeckte, dass er „Kristen“ bereits im Archiv hatte. Sein Firma hatte sieben Stunden Videomaterial aufgenommen von ihr, wie sie sich nackt machte und andere Teenies küsste – als sie noch nicht „Kristen“ hieß und ganz billig zu haben war. Und weil sie damals was unterschrieben hatte, bekommt sie eben nichts mehr.

Sie könnte aber noch Glück haben und runde Summen von anderen Video- und Musikläden bekommen. Wer immer das Geschäft mit den Videos machen will, wird sich allerdings beeilen und die Dollars einsammeln müssen, bevor die Clips sich viral im Netz verteilen und für lau zu sehen sind.

(bk)

Valleywag

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