Arthur C. Clarke – die Odyssee ist vorbei

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Der Mathematiker konzipierte bereits 1945 die Technik von Kommunikationssatelliten. Bekannt wurde er durch über 70 Science-Fiction-Romane und vor allem den Film 2001: Odyssee im Weltraum.

Der britische Autor lebte seit 1955 in Sri Lanka. Er starb im Alter von 90 Jahren an Atemproblemen.

Als SF-Autor hatte er nicht nur Visionen, sondern auch eine besonders hohe Trefferquote. So erfüllte sich seine bereits in den 40er Jahren abgegebene Vorhersage, um 1970 werde ein Mensch auf den Mond gelangen. Und die USA bestätigten 1969, als Neil Armstrong tatsächlich auf dem Mond landete, Clarke habe „für den entscheidenden intellektuellen Antrieb gesorgt, der uns zum Mond führte“.

1964 begann er mit dem Regisseur Stanley Kubrick die Arbeit am Drehbuch für 2001: Odyssee im Weltraum. Dieser Film, entstanden nach der Geschichte „The Sentinel“ von Clarke, begeisterte ein breiteres Publikum für den Science-Fiction-Film als jemals zuvor.

Clarke schaffte noch das Korrekturlesen seines neuesten Romans “The Last Theorem”, bevor er aus “seiner 90sten Umlaufbahn um die Sonne” ausstieg. Er hat eine private, weltliche Beerdigung verfügt mit der besonderen Maßgabe: “Keinerlei religiöse Riten, welcher Art auch immer.”

(bk)

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