Verluste mit deutschen Online-Büchern

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Man vergisst so leicht, dass es neben Amazon noch andere Online-Buchhändler gibt. Das geht wohl auch den surfenden Kunden so, denn Buch.de rutschte in die Roten Zahlen.

Der Münsteraner Online-Buchhändler musste heute die 2007er-Hosen runterlassen: Ziele verfehlt, trotz knapp 18 Prozent mehr Umsatz schloss man das Geschäftsjahr in den Miesen ab. Die absoluten Zahlen klingen absolut nicht beeindruckend: 65 Millionen Euro Umsatz in 2007, ein Brutto-Ergebnis von mageren 1,96 Milliönchen und nach Steuern, Zinsen und Abschreibungen ergab sich ein Verlust von 484.000 Euro. Schuld sei der böse Staat, der 1,4 Millionen Euro Steuern verlangte. Auch habe man mehr ins Marketing gesteckt. Zudem haben die Integration der Neuerwerbungen Alphamusic und Flexist gekostet.
In Zukunft wolle man neben dem Buchgeschäft das Segment Büro- und Elektronikartikel erschließen. Ein bisschen spät, hmm? (rm)

IT-Times