Online-Werber zahlt Rekordstrafe

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Um die Vorwürfe der US-Handelskommission aus der Welt zu schaffen, legt ValueClick nun die stolze Summe von 2,9 Milliarden Dollar (gut 1,9 Mrd. Euro) auf den Tisch.

Irreführende Werbung und E-Mails, die Bundesvorschriften verletzen, wurden dem Internet-Werber von der Federal Trade Commission vorgeworfen. Der FTC gefiel ebenfalls nicht, dass die ValueClick-Ableger Hi-Speed Media und E-Babylon sorglos mit den Finanzinformationen ihrer Kunden umgingen, trotz ihrer gegenteiligen Behauptungen. So fehlte die versprochene Verschlüsselung der sensitiven Daten völlig oder war zumindest ungenügend.

Die unsicheren Webseiten des Konzerns (anfällig gegen SQL-Injektionen) stießen bei der Behörde obendrein auf wenig Anerkennung. Neben dem saftigen Verwarnungsgeld muss ValueClick nun die Ärgernisse umgehend abstellen. (rm)

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