Google warnt: Microsoft ist böse

Software

Der Chef des Suchmaschinengiganten ist wenig begeistert von Microsofts Yahoo-Offerte: Falls Microsoft die Übernahme gelingen sollte, sei das Internet in ernster Gefahr.

Googles Chef Eric Schmidt hat auf einer Pressekonferenz in Peking seine Meinung zu Microsofts geplanter Yahoo-Übernahme kundgetan: “Wir hoffen, dass alles was sie tun einheitlich mit der Offenheit des Internets verbunden ist, doch ich zweifle daran”, so Schmidt. Er deutete laut der Nachrichtenagentur Reuters dabei auf Microsofts “dunkle” Vergangenheit: “Die Dinge, die sie getan haben, waren so schwer für alle”, warnt der Google-CEO. “Wir sind besorgt, dass die Dinge die Microsoft dann tun könnte schlecht für das gesamte Internet sind”, fügt er an.

Bereits vor einer Weile äußerte der Google Vizepräsident und Chefjustiziar David Drummond ebenfalls seine Bedenken über eine Yahoo-Übernahme. Der Software-Gigant würde laut Analysten durch eine Yahoo-Übernahme eine marktbeherrschende Stellung erlangen. Experten fürchten, dass Microsoft diese, ähnlich wie zuvor im PC-Bereich, ausnutzen könnte um sich ein Monopol aufzubauen. (mr)

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