Februar: Apple verkauft 60% mehr Notebooks

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Apple überbietet sich wieder selbst: Im Februar hat man 60 Prozent mehr Notebooks verkauft als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Die Investmentbank Pacific Crest Securities vergleicht Apples Notebook-Verkäufe mit dem Rest des Marktes. Während dieser nur um 9 Prozent wuchs, konnte Apple ein Wachstum von 60 Prozent vorlegen, zitieren die Banker Zahlen, die Ihnen die Markforschungsgruppe NPD Group nach Erfassung des Handelsvolumens vorgelegt hat.

Auch bei Desktops überflügelt das Umsatzwachstums mit Macs die PC-Systeme: Apple-Geräte wie iMac und iMac Pro konnten um 55 Prozent zulegen, Umsätze mit Windows-PCs wuchsen im Februar nur um 5 Prozent.

Ob sie Zahlen so stimmen, lässt sich anzweifeln: Direktversender wie Dell und andere Online-Anbieter sind nicht berücksichtigt, lediglich der Handelskanal wurde erfasst. Damit hat Steve Jobs wieder etwas in der Hand, seine Apfelware noch besser in den Markt zu drücken.

Die Zahlen der NPD Group geben zwar die Stimmungslage in de IT-Branche wieder – doch Apple hatte den Vorteil, mit der MacWorld Expo im Januar viel Werbung zu machen und im Februar viele neue Geräte auf den Markt zu bringen – den MacBook Air zum Beispiel und neue Versionen von MacBook und MacBook Pro. Ob das Wachstum weiter anhalten kann? (mk)

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