4 Jahre Haft für Identitäts-Diebstahl über P2P

PolitikRechtWorkspaceZubehör

Ein Amerikaner muss für vier Jahre ins Gefängnis, weil er über die P2P-Software Limewire zahlreiche Nutzer um ihrer Identität erleichtert hatte.

Die Staatanwälte sind stolz auf ihre vollbrachte Leistung: Der 35 Jährige Gregory Kopiloff ist der erste Angeklagte, der für Identitätsdiebstahl über File-Sharing-Software hinter Gittern muss. Über vier Jahre muss Kopiloff hinter Schwedischen Gardinen verbringen. Der Identitätsdieb nutze Limewire um die Computer von anderen Nutzern auszuspionieren. In zahlreichen Fällen handelte es sich dabei um Rechner, auf dem Kinder ohne das Wissen ihrer Eltern die Software installiert hatten, schreibt der SMH.

Obwohl schon zahlreiche Menschen wegen der illegalen Nutzung von Tauschbörsen vor Gericht gezogen und verklagt wurden, ist Kopiloff der erste, der wegen Identitätsdiebstahl über eine solche Software schuldig gesprochen wurde. Die Staatsanwaltschaft spricht von einer wegweisenden Entscheidung. (mr)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen