Thermaltake arbeitet an Phase-Change-Kühlung

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Der PC als Kühlschrank – und Übertakten ohne Ende. Relativ erschwinglich soll es auch noch sein.

Sie hatten es bereits auf der CeBIT dabei, versteckten es aber ein wenig. Erste Bilder und eine Funktionsskizze tauchten dennoch auf. Das Kühlsystem funktioniert im Prinzip wie ein Kühlschrank – mit Kompressor, Kondensator, Kupferleitungen und Kühlmittel.

Mehr darüber erfuhr jetzt Theo Valich von TG Daily, als er Thermaltake besuchte. Das Entwicklungsziel sei eine kompakte Phase-Change-Kühlung, die für die meisten PC-Enthusiasten erschwinglich sei, die auf das extreme Übertakten ihrer Prozessoren aus sind.

Es gehe nicht darum, die CPU auf -10 Grad Celsius zu kühlen. Sondern um eine wirtschaftliche Herangehensweise für die Kühlung etwa der neuen Dual-Cores aus der 45-nm-Fertigung „Wolfdale“ oder von Quad-Cores wie dem Core 2 Q6600. Das Kühlsystem solle die CPU-Temperatur unterhalb von null Grad Celsius halten und damit extremes Overclocking im Bereich von 4 GHz und höher erlauben.

Probleme bereitet den Entwicklern noch die typische Lautstärke von Kompressoren. Das fertige Produkt soll zu allen wichtigen Herstellern kompatibel sein durch einen Universaladapter für alle verbreiteten Sockets. Die Preise könnten zwischen 200 und 300 $ liegen und damit um die Hälfte geringer ausfallen als bei anderen Kühllösungen fürs extreme Übertakten.

(bk)

TG Daily

Hexus (Bilder)