Kripo: Höhere Schäden durch Kontodaten-Keylogging

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Die Kriminalität durch Phishing – das Ausspähen von Kontodaten durch gefälschte Websites – ist laut Bundeskriminalamt vergangenes Jahr massiv gestiegen.

Die rasante Zunahme des Datenausspähens betrachtet BKA-Präsident Jörg Ziercke mit “großer Sorge”, erzählte er der “Neuen Osnabrücker Zeitung” im Interview. Die aktuelle Statistik für 2007 melde schon 4200 registrierte Phishing-Fälle. Das seien 20 Prozent mehr als im Vorjahr – die Dunkelzahl der nicht gemeldeten Fälle nocfh nicht mal mitgerechnet.

Laut Ziercke hätten sich die Schäden sogar fast verdoppelt – von durchschnittlich 2500 Euro pro Phishing-Fall im Jahr 2005 auf nunmehr 4000 bis 4500 Euro im Jahr 2007. Wie die Security-Firmen schonlange rechnet nun auch das Bundeskriminalamt mit einem rasanten Zunehmen der Internet-Kriminalität. Nach Schätzungen seien heute “mehr als 750 000 Computer in Deutschland mit Schadprogrammen infiziert” und etwa 150 000 Rechner würden von Kriminellen unbemerkt ferngesteuert. Das Schadenspotential sei also immens. (mk)

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