Jugend kennt keine Tugend

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Eine neue Studie von Symantec und Applied Research kommt zu dem Ergebnis, dass das Jahr 1980 zwei IT-Generationen trennt.

Wer vor 1980 geboren ist, bekommt das Etikett “Generation X” verpasst; alles danach heißt “Millenial”. Ist natürlich schön willkürlich, aber irgendwo muss man ja auch Grenzen ziehen, wenn man zu Ergebnissen kommen will wie z.B. dem, dass das Jungvolk es nicht so hat mit der Sicherheit.

Verdächtig ist schon der Umstand, dass die Jüngeren zu 82% auch am Arbeitsplatz persönliche Geräte wie PDAs, Handys und Laptops nutzen, ihre Vorgänger aber nur zu 45%.

Es wird aber noch schlimmer: Die Jungspunde meinen zu 39%, dass man bei seinen Rechnern Privates und Dienstliches nicht so genau auseinander halten müsse (Generation X: 20%), und finden zu 59%, dass es ihre ganz persönliche Angelegenheit ist, was für Software auf ihrem Arbeitsrechner läuft, ganz egal, wo sie herkommt.

Wenig überraschend ist es daher, dass 46% schon mal heimlich unautorisierte Software installiert haben – dafür wissen sie allerdings besser über Gefahren im Web Bescheid und stellen zu 80% auch sicher, dass ihre Geräte und Anwendungen geschützt sind. Was einen dann ja fast zu der Feststellung verleiten könnte, dass die Rotzlöffel wenigstens ein gutes Herz haben. [gk]

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