Deutsche sind Backup-Muffel

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Rund die Hälfte der Deutschen hält Digitalfotos für die wertvollsten Daten auf ihrem Rechner, doch ein regelmäßiges Backup machen die wenigsten. Und das obwohl 40 Prozent bereits einen Festplattencrash mitgemacht und Daten verloren haben.

Eine Umfrage von Western Digital zeigt, dass deutsche Computer-Nutzer erstaunlich wenig für die Sicherung ihrer Daten tun – selbst wenn ihnen diese sehr am Herzen liegen. So stufen zwar rund 50 Prozent Digitalfotos als ihre wertvollsten Daten ein, ein Backup erstellen jedoch 13 Prozent nie und 43 Prozent höchstens zweimal im Jahr.

Wer auf die Datensicherung verzichtet, tut das zumeist, weil er schlicht nicht weiß, wie er vorgehen soll (35 Prozent), oder weil er das Anlegen von Backups für zu aufwändig hält (19 Prozent). Interessant sind hier die geschlechterspezifischen Unterschiede: Frauen sind anscheinend technisch weniger versiert – 43 Prozent wissen nicht, wie sie ihre Fotos und Dokumente vor Verlust schützen sollen – und Männer einfach zu faul (27 Prozent). (dd)

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