Japan plant drastische Anti-P2P-Massnahmen

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Internetprovider als Hilfspolizisten: In Japan kein Problem. Ob die rechtliche Grundlage tragfähig ist, lässt sich noch nicht absehen.

Nach einem Bericht der japanischen Tageszeitung Yomiuri Shimbun treffen die Internetprovider des Inselstaates gerade eine Vereinbarung, nach der Filesharer künfig verwarnt und im Wiederholungsfall vom Netz getrennt werden. Ähnliche tagträumerische Pläne waren schon aus Frankreich und dem Grossen Brittannien zu hören gewesen; immer werden dabei technische Realitäten ignoriert. Sowohl legales P2P als auch verschlüsselte Weitergabe nicht-lizensierter Daten sprengen das oben erwähnte Konzept. Da die Meldung vom Samstag stammt, gibt es noch keine offiziellen Reaktionen oder Kommentare. [fe]

AFP