Billiglohnarbeiter knacken Captchas

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Spammer arbeiten zunehmend mit unverdächtigen Mail-Accounts wie Googlemail. Billigklicker helfen ihnen dabei.

Dokumente, die in den Besitz der Internetsicherheits-Firma Websense gelangten, zeigen, wie Spammer zu unverdächtigen Gmail-Accounts kommen: Für drei US-Dollar am Tag werden diese in Fliessbandarbeit von russischen Billiglohnkräften gelöst. Das ist ein effektiver Weg und in der Regel effektiver als Software. Wie die Spambekämpfer von MessageLabs nachzählten, stammen heute schon 4,6 Prozent aller Spam-Mails von Webmail-Angeboten. Beliebtester Dienst im Spam-Lager: Yahoo, das 89 Prozent des Webmail-Spam ausliefert. Auch Microsofts Hotmail gilt immer noch als Problemkind. Auf alle Fälle ist es Zeit für eine neue Legitimationstechnik, nachdem Captchas so leicht ausgehebelt werden können. [fe]

The Register