Verizon entdeckt Herz für P2P

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Während die meisten Provider so tun, als seien die P2P-Aktivitäten eine unziemliche Belastung, stellt Verizon eine optimierte Lösung vor – natürliche nur für legale Aktivitäten.

Zusammen mit der Yale-Universität und einer Reihe von Software-Unternehmen hat Verizon daran gearbeitet, die Zusammenarbeit von Providern und Anbietern von Filesharing-Programmen zu verbessern – die ersten Testergebnisse sollen heute offiziell vorgestellt werden.

Vor ab ließ man jedenfalls schon mal verlauten, dass Downloads im Durchschnitt um 60 Prozent schneller würden – bei Hochleistungsverbindungen habe man die Geschwindigkeit sogar versechsfacht.

Ein Sprecher der an dem Projekt beteiligten Software-Firmen ließ sich bereits zu der Äußerung hinreißen, man erlebe jetzt einen historischen Wendepunkt im Verhältnis der ISPs zum Filesharing – nicht P2P sei eine Belastung der Netze, sondern die bisherig genutzte ineffiziente Software.

Kernpunkt der Lösung ist die gezielte Verknüpfung von P2P-Usern, die sich in örtlicher Nähe von einander befinden – so sollen Datenströme, die über lange Distanzen fließen minimiert werden. Einsatzfähig könnte die Technologie bereits im nächsten Monat sein – zum Start des Gratis-Downloads der Fernsehprogramme von NBC. [gk]

Yahoo / AP