Windows 7 und die Kartellwächter

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Es war eine Frage der Zeit: US-Kartellwächter liessen sich den Code von Windows 7 zuschicken. Für alle Fälle.

So ungefähr 2010 wird Steve Ballmer auf die Bühne treten und reumütig zugeben, wie schlecht Vista doch war. Auf der Vorstellungsveranstaltung für Windows 7 nämlich, gleich, unter welchem klangvollen Namen das dann zu haben sein wird. Und damit es mit dieser Nachfolgeversion keine unliebsamen Überraschungen und schon gar keine unnötigen Verzögerungen gibt, hat das zuständige technische Komitee des US Justizministeriums schon mal den bisher verfügbaren Code angefordert. Der Überwachungszeitraum wurde grade eben von Richterin Colleen Kollar-Kotelly bis November 2009 verlängert. Dann ist Windows 7 auf keinen Fall verkaufsfähig (Ich verzichte an dieser Stelle ausnahmsweise auf hämische und gemeine Vista-Witze). Aber ein Vorab-Prüfung auf kartellrechtliche Probleme klingt trotzdem wie eine gute Idee. [fe]

Ars Technica