IBM und Red Hat verbünden sich im PC-Geschäft

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Open Referent heißt ihre Blaupause für den Windows-freien PC. Damit Russland und die aufstrebenden osteuropäischen Märkte nicht zu sehr unter Microsoft leiden müssen.

Nein, IBM wird nicht wieder ins PC-Geschäft einsteigen, das 2005 an den chinesischen Hersteller Lenovo verkauft wurde. Big Blue will vielmehr mit österreichischen und polnischen Firmen zusammen arbeiten, um Osteuropa mit Microsoft-freien Desktops zu versorgen. Die Wiener VDEL GmbH baut die Boxen, die LX Polska in Warschau ist für den Vertrieb zuständig.

Die Systeme beruhen auf Red Hat Enterprise Linux Desktop, Lotus Notes, Lotus Sametime und Lotus Symphony. Mit Open Referent seien die Kosten um die Hälfte zu senken, erklärt IBM. Nachfrage käme bereits von großen Unternehmen in Osteuropa und Russland – einschließlich Aeroflot, der Hotelkette Rushotel und dem russischen Verteidigungsministerium. Insbesondere die Regierungsbehörden seien an offenen Standards für offizielle Dokumente interessiert. IBM-Vize Kevin Cavanaugh: „Das ist wichtig, weil es eine sichere und kosteneffiziente Alternative zum Microsoft-Desktop ist.“

(bk)

Computerworld