Wikileaks schlägt zurück

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Boykottaufruf gegen den Domainhoster eNom und seine Mutterfirma. Vielleicht bringt das ja etwas.

Nach der rechtlich unsauberen Entfernung der Whistleblower-Website Wikileaks aus dem Domainraum durch ein US-Gericht, dem weltweiten Aufschrei und dem darauf folgenden Rückzug der Klägerseite, der schweizer Bank Julius Baer, geht das Schauspiel noch mindestens einen Akt weiter. Die wiedererstarkten Unrechtsenthüller sind nachvollziehbar sauer auf ihren Domain-Registrar, der so bereitwillig alles ausführte, was an freiheitsfeindlichen Ansinnen an ihn heran getragen wurde. Die selbe Registrar-Firma, die in das Wikileaks-Debakel verwickelt war, nämlich eNom, zeichnete auch für die rasche Entfernung der Dot-Com-Domains verantwortlich, die zum Ärger des US-Schatzamtes über Reisemöglichkeiten nach Kuba informierten (aber das hatten wir schon berichtet). Der Boycott-Aufruf gegen eNom und die Dachfirma Demand Media dürfte allerdings eher US-Bürger ansprechen. Oder hat einer unserer geschätzten Leser hierzulande Geschäfte mit den Erwähnten? [fe]

Slashdot