US-Militär gesteht riesiges Datenleck

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Beim Cyberangriff im letzten Juni wurde eine atemberaubende Menge von Daten gestohlen. Gibt man jetzt zu.

Als im Juni 2007 ein Dateneinbruch in das Computernetzwerk des US-Verteidigungsministeriums festgestellt wurde, gab sich der “Secretary of Defense” Robert Gates unerschüttert: der Angriff habe zu Störungen im Email-Verkehr von etwa 1500 Mitarbeitern geführt. Sonst sei nichts passiert. Tatsächlich aber, damit rückte jetzt der Chief Information Officer des Pentagon, Dennis Clem, widerwillig heraus, wurde Malware eingeschleust, die eine grosse Menge von gefälschten Emails innerhalb des Ministeriums verschickte und beim Öffnen Accountnamen und Passwörter nach Hause telefonierte. Tatsächlich konnte so eine “atemberaubende Menge” an geheimen Informationen gestohlen werden. Und das auch noch durch die Ausnutzung einer bereits bekannten Windows-Sicherheitslücke. Jaaa, ja. Ich weiss. Mit Linux wär‘ das nicht passiert. Davon abgesehen herrscht im Pentagon nun kollektive Migräne, weil man nicht genau weiss, was alles ausspioniert wurde, und wann und wie der unbekannte böse Feind damit zuschlagen wird. Eine ungemütliche Situation. [fe]

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